Home Unsere Schule Spielgruppe Unser Verein vitalis-Gesundheitszentrum Marktplatz Links Verein zur Förderung und Erhaltung der Volksschule sowie der Kinder- und Jugenderziehung in Lölling
Memorandum
Verein zur  Förderung und Erhaltung der Volksschule sowie der Kinder- und Jugenderziehung in Lölling, c/o  Erwin Krametter, Lölling Graben MEMORANDUM ZUR ERHALTUNG DER VOLKSSCHULE IN LÖLLING Die vorschulische und schulische Erziehung sowie die Jugendförderung ist die Grundlage einer erfolgreichen  Sozialisierung und Stabilität  eines Gemeinwesens. Droht Gefahr, die Schule  als Orts- Erziehungs- Bildungs- und Gemeinschaftszentrum zu verlieren, ist Eigeninitiative als Selbstschutz erforderlich um die Gemeinde, als die vom Gesetz her bestimmte Struktur für die Schulerhaltung  zu bestärken und ihr durch vitale  Willensbekundung  die   Entscheidung, voll hinter der Schulerhaltung zu stehen, zu erleichtern.    Es gilt die Gemeinde auf Landesebene, über welche die Besoldung der Lehrer und Schulaufsicht gesichert ist, zu unterstützen, gemeinsam mit einer engagierten Elternschaft im eigenen Interesse dafür einzutreten,  dass der lebensnotwendige Standort Schule in Lölling gesichert  werden kann. Es gilt auch unmissverständlich zu bekunden, dass vorübergehend  schlechtere Statistiken und gesetzliche besoldungsrelevante Barrieren nicht als Grund zur Ablehnung eines konstruktiven Diskussionsprozesses  akzeptiert werden. Sie können nicht daran hindern,  die als  richtig erkannte Notwendigkeit der Schulerhaltung, beharrlich  und entschlossen weiter zu verfolgen, selbst wenn  vermeintlich unabwendbare Erfordernisse ins Treffen geführt werden.  Der Fortbestand und die Qualität unseres Gemeinwohles und das Funktionieren des kulturpolitischen Lebens kann nur  durch eine ortsgebundene, vorschulische und schulische Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden. Dies bei einer offenen, lebensnahen, systemübergreifenden Begleitung    der Kinder, altersgemischt von der Krabbelstube  bis zum heranwachsenden Jugendalter bis hin kurz vor den Lehrabschluss und die abgeschlossene Berufsausbildung. Nur das kann die Basis für eine mögliche Überleitung und Einbindung in das spätere Orts-, Gesellschafts- und Vereinsleben darstellen. Kindergruppe und vorschulische  elementare Musikpädagogik Elemente vieler kindergartenpädagogischer Varianten, von Montessori, Rudolf Steiners Waldschulpädagogik,  über das Mehrsprachenkonzept bis zum Programm der  öffentlichen Kindergärten, sollen in einer innovativ fortschrittlich konfessionell  -  öffentlichrechtlich geführten Kindergruppe, als zukunftsweisendes Angebot vereint werden. Mit elementarer Einbindung der Musikpädagogik  soll Taktgefühl und Gehörbildung gefördert werden.  Durch das  Kennenlernen der Instrumente soll eine Früherkennung von Talenten und die Vorbereitung für die Musikschule ermöglichen und erleichtern. Spezifische Projekte unter Einbindung der Blasmusik sind gewollt und angedacht. Gehörbildung, Gesang und die damit verbundene Mitwirkung an öffentlichen Veranstaltungen soll die Frühintegration in das örtliche Chor- und Gesangswesen ermöglichen und erleichtern. Das Einbeziehen lokaler ExpertInnen in schwerpunktorientierte Projekte, in Form von Walderkundungen, Wiesen-, Garten-,  Gemüse- und Blumentagen bis hin zur Landwirtschaft und kleiner Sternenkunde, soll den Ort zu einer  lebendigen, am Lernen interessierten Gemeinschaft formen. Fortführende Erwachsenenbildung soll bei Bedarf nicht ausgeschlossen werden. Praxisbezogene Kreativität beim Basteln und Werken, ein naturnahes Erleben, Erfassen, Erspüren und Ersehen soll als ein für das gesamte Leben der Kinder und Jugendliche prägendes Erlebnis gestaltet werden. Bewusste Ernährung und Lebensführung soll altersgemäß vermittelt und in landwirtschaftlich regionale Förderungs-programme eingebunden werden und ein zeitgemäßes  Mehrsprachenprogramm soll ebenso integraler Bestandteil des Angebotes sein.   Ein Tagesmuttermodell, das bei entsprechendem Bedarf ergänzend individuelle Ansprüche abdecken soll, kann   erziehungsdidaktisch und organisatorisch an das Vorschulprojekt angebunden sein.   Volksschule Die vorschulischen Projekte sollen in enger Zusammenarbeit mit den pädagogischen Fachkräften und den Eltern  nahtlos in die Regelschule übergeführt werden in welcher systembedingt die Lehrstoffinhalte vorgegeben sind  und altersgemischter Unterricht in einer Klasse stattfindet. Gemeinsame Inhalte, wie Bewegungs- und Sportunterricht sollen nicht ausgeschlossen sein, ebenso wie die  Einbeziehung der schulischen Jugend in das jahreszeitenbedingte  örtliche Öffentlichkeitsleben (Feste im Kirchenjahr, Advent- und Weihnachtsfeiern, Muttertagsfeiern, Einbindung bei örtlichen Festveranstaltungen) Beides, Frühkindliche Erziehung, Vorschule und Schule soll die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit der pädagogischen Wissenschaft wahrnehmen und Praxisplätze für KindergartenpädadgogInnen und LehererInnen  anbieten.